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Ein Camp entsteht…

Von Nina Paulsen
Aktualisiert am: Freitag, Oktober 9, 2009 um 20:12

Heute sind die Teilnehmer des Palomar5-Camps in die Malzfabrik eingezogen. 30 sollten es eigentlich sein, 29 sind es letztendlich geworden – einer musste noch kurzfristig absagen. Vor drei Tagen waren Marc und ich schon mal in der Malzfabrik, wo alles noch ziemlich unfertig aussah! Heute wurde noch ein kleines bisschen gebastelt, aber ansonsten konnten die 2000 Quadratmeter fertig eingerichtet werden.

Im Modell sieht das ganze so aus:
Malzfabrik Modell


Vor drei Tagen noch so…cube
…so…
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…und so:
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Und heute?
…ist er fertig, der aufgesprengte White Cube:
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Die Chill-out Area:
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Mit genug Ausgleichsmöglichkeiten für Körper…
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…Geist…
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…und Seele:
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Sie sind dabei

Von Nina Paulsen
Aktualisiert am: Donnerstag, Oktober 8, 2009 um 17:38

Ein indisches Wunderkind, eine Investmentbankerin aus Bahrein – die Teilnehmer von Palomar5 kommen aus aller Welt und haben beeindruckende Lebensläufe. Mehr als 600 junge Menschen aus aller Welt haben sich beworben. Einziges Kriterium: Sie mussten jünger als 30 Jahre sein. Palomar5-Organisatoren Dominik Wind und Jonathan Imme erzählen von denen, die sich beworben haben und denen, die es geschafft haben.


Interview mit Jonathan Imme

Von Nina Paulsen
Aktualisiert am: Mittwoch, Oktober 7, 2009 um 15:55




Ankommen, die Perspektive ändern und am Ende ein Ausflug zur Spitze – darauf freut sich das Palomar5-Team in den nächsten sechs Wochen am meisten. Worauf es sonst noch ankommt, wo die Herausforderungen und Ängste liegen, das erklärt Palomar5-Mitbegründer und Sprecher Jonathan Imme mit mir und Marc im Video-Interview im Kreuzberger Office des Teams.

Wir erkunden die Malzfabrik

Von Nina Paulsen
Aktualisiert am: Mittwoch, Oktober 7, 2009 um 0:05

In Berlin-Tempelhof steht die Malzfabrik – die Location für das Camp von Palomar5. Schon in drei Tagen ziehen die 30 Teilnehmer ein. Marc und ich haben uns mal angesehen, wie weit die Aufbauarbeiten sind!


Nur noch fünf Tage

Von Marc Baron
Aktualisiert am: Montag, Oktober 5, 2009 um 14:52

Heute waren Nina und ich auf der Pressekonferenz von Palomar5. Eine ganz neue Erfahrung. Ort war das Büro von Palomar5, eine alte Schokoladenfabrik in Kreuzberg. Es gab Häppchen, Apfelsaft und Mini-Klappstühle, auf denen man mehr kauerte als saß. Es waren nicht besonders viele Journalisten da, aber Fragen konnten auch über Twitter an die Initiatoren von Palomar5 gestellt werden. Denn die Pressekonferenz wurde live ins Internet gestreamt – zumindest war das der Plan. Immer wieder brach die Leitung zusammen. Und das obwohl die Telekom das Projekt sponsort und ein Pressesprecher extra aus Bonn angereist war.

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Auf der Suche nach der Zukunft

Von Nina Paulsen
Aktualisiert am: Sonntag, Oktober 4, 2009 um 23:35

Am Anfang jedes Handeln steht die Motivation. Ein einfacher Leitsatz, den jedes Kind früher oder später in der Schule lernt. Motivation bringt uns dazu, einen wie auch immer gearteten Zustand der Unzufriedenheit und der Unvollkommenheit zu verlassen. Sie gibt uns ein Ziel vor, das wir erreichen wollen. Sie kann die Initialzündung für eine ganze Kette von Reaktionen sein, um Dinge zu verändern und sie besser zu machen.

Auch am Anfang von Palomar5 stand Motivation.

Eine Gruppe junger Menschen hat sich vor einem Jahr zusammengefunden, weil sie alle mit demselben Aspekt unzufrieden waren, der unser Leben entscheidend prägt: Die Arbeitswelt. Ein paar Zahlen: Der Durchschnittsdeutsche wird, sofern er männlich ist, 77,2 Jahre alt. Rund 16 000 Wörter spricht er am Tag. Je nach Wirtschaftszweig arbeiten die Deutschen zwischen 38,1 und 40,4 Stunden in der Woche. Und 51,8 Stunden verbringen sie im Bett. Dazwischen summieren sich 13 Stunden vor dem Fernseher, 4,21 Stunden mit einem Buch oder der Zeitung. Schlafen und arbeiten sind also die beiden größten Posten auf dieser Rechnung.

Was also ist es, was das Palomar5-Team an der Arbeitswelt nicht gefällt? Sie passt und entspricht nicht den Bedürfnissen und den Fähigkeiten der so genannten Digital Natives, also der jungen und aufstrebenden Generation von Menschen, die mit den technischen und digitalen Medien unserer Zeit aufgewachsen sind und mit ihnen leben. Diese Generation hat neue, andere Ansprüche. Sie denkt und lebt global, vernetzt, frei, grenzenlos. Sie kennt keine Monopole von Information, Bildung, Kommunikation. Ihr gehört die Welt. Zumindest die digitale. Hier gibt es keine Hierarchien. Für sie ist das Internet nicht von ihrem Leben abgekoppelt, sondern einfach nur eine Verlängerung ihrer ohnehin vorhandenen Möglichkeiten.

Und im richtigen Leben?

Wie kann es dieser Generation gelingen, ihren selbstverständlichen Umgang und ihre Kenntnisse von Computern und Internet weiterzuentwickeln, zu professionalisieren und ihrem Unternehmen damit zu nutzen? Gleichzeitig drängt sich eine andere Frage auf: Ist es noch zeitgemäß, in engen Büros zu sitzen, von neun bis 17 Uhr seinen Dienst zu schieben. Könnte Arbeit nicht viel mehr online an jedem Ort und zu jeder Zeit erledigt werden? 30 beeindruckende junge Menschen aus der ganzen Welt werden sich mit diesen und noch vielen weitere Fragen beschäftigen. Viele Themenfelder werden dabei berührt werden: Organisation, Architektur, Mentalität, Kommunikation.

Kommunikation?

Sie erscheint uns als das Stichwort, dass den Veränderungen unserer Zeit zu Grunde liegt. Das Internet ist vor allem durch den Boom von Social Media längst nicht mehr nur Unternhaltungs, sondern vor allem auch Kommunikationsmedium, das jeden mit jedem verbindet, das Informationen, Weltwissen und Meinungsaustausch enthierarchisiert und demokratisiert. Alles ist möglich. Massenkommunkation wandelt sich fundamental – und zieht damit alle anderen Themenkomplexe in ihren unmittelbaren Bannkreis. Ein paar Zahlen: Eines von acht Ehepaaren, die in den USA im vergangenen Jahr geheiratet hat, hat sich im Internet kennengelernt. Während das Fernsehen noch 35 Jahre brauchte, um 50 Millionen Menschen zu erreichen, hat Facebook in neun Monaten sogar mehr als 100 Millionen neue User bekommen. Wäre es ein Land, wäre es nach China, Indien und den USA das viertgrößte der Welt. Der Schauspieler Ashton Kutcher hat mehr Follower auf Twitter, als Irland Einwohner hat. Zahlen, die bereits eine ganze Bandbreite von Menschen von einer Revolution sprechen lassen. Mehr davon hier:

Mit was also haben wir es zu tun? Revolution oder Modeerscheinung? Einem fundamentalen Paradigmenwandel oder handelt es sich um einen schlichten Generationen-Unterschied, der keine tiefen Gräben in unseren Gesellschaftsstrukturen hinterlassen wird? Fragen, die sich jetzt noch nicht beantworten lassen. Aber Fragen, die spannend sind, und die es zu ergründen gilt. Fragen, die uns die Motivation dazu geben, diesen Blog parallel zu Palomar5 zu führen um damit herauszufinden, wie Kommunikation in Zukunft aussieht, wie sie sich weiter verändern wird und wie sie uns verändert. Ob es zu einer Initialzündung für eine Kettenreaktion kommt, können wir noch nicht sagen. Jetzt ist erst der Anfang.

Bald geht es los…

Von Nina Paulsen
Aktualisiert am: Montag, August 17, 2009 um 0:55

Jetzt dauert es nicht mehr lange bis zum offiziellen Start von kommunikations-guerilla.de, dem Blog zu Palomar5. Während sich 30 junge Menschen ab dem 9.  Oktober 2009 in der Berliner Malzfabrik darüber Gedanken machen, wie wir in Zukunft arbeiten wollen, werden wir, Marc Baron und Nina Paulsen, uns in diesem Blog der Frage annähern, wie Kommunikation in Zukunft gestaltet sein sollte.
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